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Grundlagen

kleiner Junge mit einem Fahrrad auf einem Feldweg

Hintergründe

Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit
Das Bundeskabinett hat im Mai 2008 die "Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit" beschlossen. Zentrales Ziel der Strategie ist es, Prävention und Gesundheitsförderung auszubauen und die gesundheitliche Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Ausgangspunkt der Strategie ist das Ergebnis des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys. Darin sind erstmalig umfassende und repräsentative Daten zur Gesundheit, zum Gesundheitsverhalten und zur Gesundheitsversorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zusammengestellt worden. Mit der Strategie Kindergesundheit bündelt die Bundesregierung die verschiedenen Initiativen zur Förderung der Kindergesundheit, die weit über das Gesundheitswesen hinaus in alle Bereiche hineinwirken.



Empfehlung des Rates der Europäischen Union zur Prävention von Verletzungen und zur Förderung der Sicherheit
Verletzungen sind eine der Haupttodesursachen in Europa. Besonders hoch ist das Risiko von Todesfällen und schweren Verletzungen im Haushalt, in der Freizeit und beim Sport, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und in Verbindung mit Verbraucherprodukten. Durch wirksame Maßnahmen könnten die enormen sozialen Kosten von Unfällen und Verletzungen weiter gesenkt werden, vor allem, indem Risikoumstände und Risikogruppen ins Blickfeld genommen werden, die bisher nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestanden haben. Die wesentlichen Leitsätze für Maßnahmen zur Verletzungsprävention in der EU hat der Rat der Europäischen Union am 31. Mai 2007 in einer Empfehlung verabschiedet.



"Safe Communities" - Gemeinsam sichere Lebenswelten schaffen
Die „Safe Communities“ sind ein internationaler Zusammenschluss von derzeit 180 Städten und Regionen aus aller Welt, die sich zu einer gemeindeorientierten Verletzungsprävention verpflichtet haben. Ziel der „Safe Communities“-Bewegung ist es, sichere Lebenswelten vor Ort zu schaffen. Am 11. Dezember 2009 wurde das Land Brandenburg als „Safe Region“ im Netzwerk der „Safe Communities“ der WHO zertifiziert. Brandenburg ist damit die erste Region in Deutschland, die dieses Label erhält - ein für die regionale Weiterentwicklung der Prävention von Unfällen und Gewalt wichtiger Meilenstein und Vorbild für andere Bundesländer oder Kommunen.

Delmenhorst erhielt am 25. März 2011 von Vertretern der Weltgesundheitsorganisation WHO die Auszeichnung „Safe Community“. Die Stadt Delmenhorst ist die erste deutsche Kommune, die im Rahmen der weltweiten Safe Community-Bewegung ausgezeichnet wird.

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