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Qualitäts­sicherung

kleiner Junge mit einem Fahrrad auf einem Feldweg

Qualitätsentwicklung

Qualitätssicherungsinstrumente in der Kinderunfallprävention

Von 2008-2012 haben sich die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit einer dafür eingerichteten interdisziplinären Arbeitsgruppe mit der Frage auseinandergesetzt, wie Qualitätsentwicklung bei der Planung, Durchführung und Bewertung von Angeboten in der Kinderunfallprävention berücksichtigt werden kann. Daraus entstanden zwei Checklisten zur Planung und Entwicklung von Medien und Maßnahmen.

Parallel dazu hat die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule Magdeburg-Stendal 2012 ein deutsches Pilot-Curriculum zur Verletzungsprävention im Kindesalter erarbeitet und erprobt. Das Curriculum ist auf 32 SWS eines Semesters mit 16 Themen-Modulen ausgelegt, die die fachlichen Anforderungen an evidenzbasierte Kinderunfallprävention und an den Europäischen Qualifizierungsrahmen (EQR) integrieren. Es ist als fortlaufende, wöchentlich zweistündige Veranstaltung konzipiert, die durch eine Blockveranstaltung ergänzt werden kann. Die Ausgangshypothese ist, dass der Informationskern unabhängig von der jeweiligen Ausbildungsstufe weitgehend gleich sein kann und somit einheitliche Standards gesetzt werden können. Variiert wird lediglich die Zeitstruktur, eine für das Berufs- bzw. Handlungsfeld fachspezifische Doppelstunde (z.B. Setting Kita) und die jeweils anzusetzende Kompetenzstufe. Aus einer vorliegenden Auswertung des Pilotseminars vom SS 2012 (Hartmann, T., Rosenthal, N., 2014) geht hervor, dass das Thema Qualitätsentwicklung/Qualitätssicherung in dem Seminar nicht explizit angesprochen wurde.  

Überprüfung der Qualitätssicherungsinstrumente
Im Rahmen des BZgA-Projektes Gesundheitsförderung in Lebenswelten - Entwicklung und Sicherung von Qualität konnte die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. ein Projekt zur „Überprüfung bestehender Instrumente zur Qualitätsentwicklung in der Kinderunfallprävention und Vorschläge zur ihrer verbesserten Nutzung“ andocken. Im Jahr 2014 führte die BAG hier auf dem Portal dazu eine Online-Umfrage durch. Ziel war es, zu überprüfen, wie die „Checklisten zur Planung und Entwicklung von Medien und Maßnahmen“ in der praktischen Arbeit genutzt werden und ob ein Verbesserungspotenzial besteht.

Parallel zur Umfrage führte die BAG Recherchen und Erhebungen zum Curriculum „Verletzungsprävention“ durch und überprüfte anhand von Telefoninterviews im Hochschulbereich Möglichkeiten, das Curriculum in bestehende Studiengänge zu integrieren.

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